Kann Technologie feministisch sein?

Text: Eva Holzinger

Softer global Christie

Die Londoner Kreativdirektorin und Designerin Christie Morgan stellt mit dem Netzwerk SOFTER die Frage, wie digitale Räume menschlicher, inklusiver – und nicht zuletzt feministischer – werden können. Auf Einladung der Wirtschaftsagentur Wien hält sie am 20. Mai einen Talk bei den Creative Days Vienna.

Fotograf des Monats: Vincent Wechselberger

Text: Rahel Schneider

Vincent Wechselberger 19

Seit neun Jahren ist der österreichische Fotograf Sexarbeiter. In seinem Projekt READY porträtiert er queere Menschen, die wie er in diesem Beruf arbeiten. Dafür reiste er um die ganze Welt, von New York über Bangkok bis Wien

Welche Kunst macht Dich gerade glücklich?

Text: Rahel Schneider

Mode aus Schweiß

Text: Elisa Promitzer

Kristalle aus Schweiß – Alice Potts

Die britische Biodesignerin Alice Potts verwandelt Körperflüssigkeiten in Kristalle und schafft daraus poetische Kunst und Mode. Ein Gespräch über Tränenohrringe und eine Hot-Yoga-Class im Couture-Kleid.

The Car Issue #8 – OUT NOW

In unserer neuen Printausgabe (deutsch & englisch) feiern wir ein Kultobjekt. Es ist sexy, es tötet, es stinkt. 226 Seiten, Rubbel-Cover und Asphalt-Geruch inklusive. Interviews und Stories mit und über Ikkimel, Candyshop, Erwin Wurm, Women & Wheels, Sodl, Immo Klink, Jovana Reisinger, Sylvie Fleury, Florentina Holzinger, u.v.a.m. Bereuen oder Bestellen?

Der Arnold

Text: Bernardo Vortisch, Fotos: Anja Kundrat

Arnold Schwarzenegger in Terminator (Wachsfigur)

Thal bei Graz ist eine kleine Gemeinde mit weniger als 2.400 Einwohnerinnen, in der 1947 eine steirische Eiche das Licht der Welt erblickte, deren Wurzeln auch nach ihrer transatlantischen Umpflanzung nicht verschwunden sind. Überall spürt man die Präsenz der Ikone Arnold Schwarzenegger. Ein Locationcheck.

Dirndl & Zopf

Text: Antje Mayer-Salvi, Fotos: Vrinda Jelinek, Produktion: Nicole Adler, Stylist: Ilija Milicić, Hair Stylist: Nieves Elorduy, Models: Joya A., Helena (beide Stella Models), Vova, Ewelina, Annie (Das Deck), Studio: Roland Unger

DIRNDL und ZOPF – was hat es mit diesen traditionellen MODEPHÄNOMENEN auf sich, und wie sehr hat sich das Tragen von diesen in der Gegenwart verändert? 

Alle Tipps

JEDES ZWÖLFTE SCHAF IST SCHWUL


Schlechte Nachricht zuerst: Schwule Schafe landen oft beim Schlachter, weil sie sich nicht fortpflanzen. Die gute Nachricht: Hirte Michael Stücke rettet sie und ermöglicht ihnen ein glückliches Leben auf der Farm. Zusammen mit Fashion-Designer DANNY REINKE und „Tokio Hotel“-Sänger BILL KAULITZ entstand das MODELABEL RAINBOW WOOL, das Klamotten ausschließlich aus der Wolle der schwulen Schafe herstellt. Die bunten Statements gibt’s HIER. Wer besonders schaf-sinnig ist, kann sogar eine Patenschaft für die Böcke übernehmen. (Foto: ©Rainbow Wool)

UNVERGESSLICHE SCHWEINEREI


2017 stolperte der chinesische Fotograf Feng Li am Flughafen über ein verlassenes Babyschwein und dachte sich: "Warum nicht?" Inzwischen ist das Tier fester Bestandteil der Familie und hört auf den Namen PIGGY FENG. Den VERRÜCKTEN FAMILIENZUWACHS hat Feng Li fotografisch dokumentiert und in seinem Buch PIG zusammengefasst. Diese unvergessliche SCHWEINEREI gibt’s hier zu erwerben!

Mann im Amalienbad

100 JAHRE AMALIENBAD


Anlässlich des 100. Geburtstags des Bades, Erholungsort der Arbeiterklasse und Denkmal sozialistischer Architektur des Wiener Zwischenkriegs (außen), zeigt der Wiener Fotograf MICHAEL RATHMAYR in seinem neuen Fotoband Details des wunderschönen Art-déco-Prunks innen und natürlich die Besucher:innen dieses Architekturjuwels. We love! Zu erwerben gibt es den Band online, im Softcover Buchladen Wien, bei Hafi Books, Walther König im MQ, im Westlicht und im Wien Museum Shop. (Foto: ©Michael Rathmayr)

Schallplattenspieler

UNSERE LIEBSTEN VINYL-CAFÉS


APARTMENT ACHT, vielen noch als Plattenladen auf der Gumpendorfer Straße bekannt, ist nach eineinhalb Jahren Pause zurück, nun fix im 15. Bezirk in der Reindorfgasse 44. Freitags gibt’s neue Vinyl-Drops, mittwochs frische Vintage-Mode, dazu Drinks im zugehörigen Café. 

Seit Herbst ergänzt außerdem das SHH. im vierten Bezirk in der Wiedner Hauptstraße 18 die analoge Landkarte Wiens. Inspiriert von japanischen JAZZ KISSAS haben JÖRG MARKOWITSCH und STEFAN SKOREPA eine Listening Bar geschaffen, in der Soul, R&B, Funk, Jazz, Latin, Beat und Easy Listening aus den späten Fünfzigern bis frühen Achtzigern ausschließlich von Vinyl laufen. (Foto: Apartment Acht ©Tobias Raschbacher)

Tarot

TAROT & TURTLENECK


Ende vergangenen Jahres ließ ein Instagram-Post das Internet kurzzeitig im Dreieck hüpfen. Zu sehen: JONATHAN ANDERSON, DIOR-Kreativdirektor, verwuscheltes Haar, schwarzer Pullover, ein vielsagender Blick in die Kamera. Vor ihm: ein ausgebreitetes Tarot-Deck – ganz im Sinne von CHRISTIAN DIOR selbst, der ebenfalls eine Schwäche für mystische Symbolik hatte. Die Esoterik-Welle der Gen Z bekommt  jetzt also auch Haute-Couture-Rückenwind. Wir finden: Wenn schon Kartenlegen, dann bitte mit Stil – zum Beispiel mit dem besonders hübsch gestalteten Deck der Wiener Secession-Künstlerin DITHA MOSER (1883–1969). Hex, hex! (Foto: ©Neue Galerie New York)

Kabel und Blut

Digitaler Avatar für Designer Jack Irving

Digitale Daten fließen durch Kabel wie Blut durch Adern. Posthumane Kreaturen erobern das Metaverse und verschmelzen mit unserer physischen Welt. Extended-Reality-Artist Christie Lau (they/them) designt diese und nimmt uns in die virtuelle Kunstwelt mit. Go digital with us!

Text: Elisa Promitzer

Die Gletscherforscherin

Text: Eva Holzinger

Himalaya-Solarigraphie

Gletscher sind nicht nur gewaltig schön, sondern auch gewaltig lebendig. Sie schmelzen, lassen den Meeresspiegel steigen und lösen Naturkatastrophen aus, und doch sind sie eine wichtige Quelle für frisches Wasser, die wir zu erhalten hoffen. Am Institute of Science and Technology Austria in Klosterneuburg untersucht die italienisch-schweizerische Forscherin und Glaziologin Francesca Pellicciotti Gletscher, die – im Gegensatz zu den globalen Trends und der Klimaerwärmung – stabil sind oder sogar wachsen. Ein Gespräch über Demut und den dritten Pol.

Der Ee-zay

Text: Elisa Promitzer

Modedesigner KENNETH IZE, ausgesprochen EE-ZAY, lebt und arbeitet in NIGERIA, das derzeit wohl mit spannendste Land für zeitgenössische Mode. Aufgewachsen ist er in Wien, wohin er mit seiner Familie als Vierjähriger ins politische Exil flüchtete. Was ihm sein Studium FASHION UND DESIGN an der Universität für angewandte Kunst in Wien brachte, welche Tradition sich hinter dem nigerianischen Material ASO-OKEversteckt und warum NAOMI CAMPBELL für seine Shows läuft, erzählt er uns gut gelaunt auf seinem Kurzurlaub in Österreich.

Die Schiller

Text: Viktoria Kirner; Fotos: Daliah Spiegel

Blonde Löwenmähne, glamouröse Outfits und ein Gesicht, an das man sich erinnert. Jeannine Schiller steht gerne im Rampenlicht, bewegt sich in Kreisen von Seitenblicke & Co., engagiert sich karitativ, wird medial gejagt und oft belächelt. Doch wer steckt hinter der Kultfigur und was hat sie zu dieser gemacht? Wie sieht es im Inneren aus, wenn Äußerliches so wichtig ist? Wir haben mit der High Society Lady ein sehr intimes Gespräch über ihre jüdische Familiengeschichte, den Willen zur Schönheit und die großen Kränkungen des Lebens geführt – und dabei eine mutige Frau entdeckt, die so ganz anders ist, als man vermutet. Leider geht es ihr derzeit gesundheitlich nicht gut. Wir wünschen gute Besserung!

Mode, Schmuck, Kunst?

Text: Ricarda Sarah Zoe Steigmeier 

Petra Zimmermann – Mode, Schmuck, Kunst?

Petra Zimmermann entwirft Schmuck, der getragen wird und trotzdem Kunst ist, glamouröse Unikate mit einem eigenwilligen Charme. Kürzlich gewann sie den „Outstanding Award für experimentelles Modedesign“. Ein guter Anlass, sie in ihrem Wiener Atelier zu besuchen.

Der Wrestler

Wrestler

Wir betreten den stickigen und fensterlosen Trainingskeller der Wrestling School Austria im 2. Wiener Bezirk. Auf uns wartet – tätowiert, muskulös und freundlich – Gerhard H. aka Humungus. Er ist Profi-Wrestler und Showkämpfer. Sein Name kommt vom Mungo. Das ist dieses Tier, das wie eine Ratte aussieht und Kobras frisst. Das obligatorische Händeschütteln lehnt er ab, mit der Begründung, dass er das nie mache.  

Text: R. Radl & M. Nitsche Fotos: M. Nitsche & Lena Bischoffshausen

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