17.11.-14.01.: Florian Hecker. Halluzination, Perspektive, Synthese

Sound als Erfahrungsraum

Pflichttermin! Der Soundartist Florian Hecker stammt aus Bayern, studierte in Wien und lebt mittlerweile auf einer südlichen Insel. In der Kunsthalle Wien präsentiert der Gérard-Grisey-Fan und Aphex-Twin-Mitstreiter eine großen Personale bis Mitte Januar und eine elektronische Soundperformance im MQ am 18. November.


Hecker verwandelt die Kunsthalle Wien (17.11. 2017 - 14.1.2018) mit drei installativen Kompositionen in eine Klangbühne. Er verwischt dabei die Grenzlinien zwischen Installation, Objektkunst und Elektroakustik. Seine computergenerierten Arbeiten, so der Pressetext, "dramatisieren Fragestellungen der Psychoakustik, objektivphysikalischer Reize und deren individueller, psychischer wie physischer Wirkung. Mehr-Kanal-Installationen entfalten eine skulpturale Präsenz, die die Vorstellung einer kohärenten, kontinuierlichen Welt aus identifizierbaren Koordinaten und Bezugspunkten ins Wanken geraten lässt." Klingt kompliziert, aber man versteht trotzdem was gemeint ist: Musik, die man spürt, fühlt und Räume öffnet.

Kuratiert hat die Show Vanessa Joan Müller.

Heißer Tipp! Als Koproduktion mit Wien Modern werden Florian Heckers Text-Sound-Werke Chimerization (2011/2012)" und Synthetic Hinge (2014–2016) am Samstag, den 18. November, erstmals in Österreich im MQ aufgeführt. Karten dafür gibt es hier!